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Saccharose
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
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Saccharose [] (zu lateinisch saccharum bzw. altgriechisch ÏÎŹÎșÏαÏÎżÎœ sĂĄkcharon, âZuckerâ), umgangssprachlich Haushaltszucker, Kristallzucker oder einfach Zucker genannt, ist ein Disaccharid aus α-D-Glucopyranose und ÎČ-D-Fructofuranose und somit ein Kohlenhydrat. Andere Bezeichnungen fĂŒr Saccharose sind Rohrzucker, RĂŒbenzucker, Raffinadezucker oder raffinierter Zucker, brauner Zucker (im karamellisierten raffinierten Zustand), Rohzucker (im zwar auch oft braunen, aber nicht damit zu verwechselnden unraffinierten Zustand). Vorwiegend im englischen Sprachbereich sowie im INCI-Code wird die Bezeichnung Sucrose verwendet.
Vor allem ZuckerrĂŒbe, Zuckerrohr und Zuckerpalme enthalten dieses Disaccharid in wirtschaftlich nutzbaren Mengen. In Saccharose sind je ein MolekĂŒl α-D-Glucopyranose und ÎČ-D-Fructofuranose ĂŒber eine α,ÎČ-1,2-glycosidische Bindung als Vollacetal verbunden.
Contents
âą Biosynthese
âą Eigenschaften
âą Analytik
âą SĂŒĂkraft
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Vorkommen, Gewinnung und Bedeutung in Pflanzen
Saccharose wird von vielen Pflanzen mittels Photosynthese gebildet, fĂŒr die Gewinnung des Haushaltszuckers sind vor allem ZuckerrĂŒben, Zuckerrohr und Zuckerpalme (vornehmlich in Indonesien) von Bedeutung. In kleineren Mengen wird Saccharose auch aus dem Saft des Zuckerahorns gewonnen. Zudem bildet der ausschlieĂlich oder ĂŒberwiegend Saccharose enthaltende Phloemsaft vieler Pflanzen die Grundlage der Honigproduktion â indem die Bienen entweder direkt pflanzliche Absonderungen wie Nektar oder aber die Honigtau genannten Ausscheidungen von Phloemsaft saugenden Insekten (v. a. Schnabelkerfen wie BlattlĂ€usen, SchildlĂ€usen, Blattflöhen, MottenschildlĂ€usen sowie verschiedener Zikaden) sammeln.cite-ref-6[6]
Biosynthese
Die Biosynthese von Saccharose erfolgt im Cytoplasma von Pflanzenzellen aus den Hexose-Intermediaten UDP-Glucose und Fructose-6-phosphat. Die beiden Monosaccharide werden aus Triosephosphaten gebildet, die als Nettogewinn bei der Kohlenstoffassimilation der Photosynthese (Calvin-Zyklus) im Chloroplasten entstehen. Die beiden Triosephosphate Glycerinaldehyd-3-phosphat und Dihydroxyacetonphosphat werden entweder im Chloroplasten zur Synthese von StÀrke (SpeicherstÀrke) verwendet oder aus dem Chloroplasten ins Cytosol exportiert, wo daraus Hexosen entstehen, die der Synthese von Saccharose (oder weiteren Kohlenhydraten oder AminosÀuren) dienen.
Dazu wird zuerst Fructose-1,6-bisphosphat durch eine Kondensationsreaktion zwischen Glycerinaldehyd-3-phosphat und Dihydroxyacetonphosphat gebildet, das dann durch Dephosphorylierung zu Fructose-6-P umgesetzt wird. Aus Fructose-6-P wird durch Isomerisierung auch Glucose-6-P gebildet, das durch anschlieĂende Reaktion (nach voriger Umisomerisierung zu Glucose-1-phosphat) mit Uridintriphosphat (UTP) zu Uridindiphosphat-Glucose (UDP-Glucose) aktiviert wird.
Die folgende Kondensation von UDP-Glucose und Fructose-6-P zu Saccharose-6-phosphat wird von dem Enzym Saccharose-phosphat-Synthase katalysiert. Die dafĂŒr nötige Energie bringt die Abspaltung von Uridindiphosphat (UDP). Zuletzt wird der Phosphatrest in einer irreversiblen Reaktion durch das Enzym Saccharose-phosphat-Phosphatase abgespalten, sodass Saccharose entsteht.
Bedeutung als Transportzucker
Saccharose ist der wichtigste Transportzucker in Pflanzen. Dazu eignet sie sich besser als freie Hexosen, da sie als nicht-reduzierendes Disaccharid chemisch inert ist. Die durch die Photosynthese in grĂŒnen Pflanzenzellen bei Licht entstehende Saccharose gelangt durch passiven Transport in den Apoplasten und anschlieĂend durch aktiven Transport in das assimilatleitende Phloem der pflanzlichen Leitgewebe. Im Phloem wird sie zu anderen, nicht-photosynthetischen Geweben, wie z. B. Wachstumszonen oder Speichergeweben, transportiert.
Andere Transportzucker sind in manchen Pflanzenfamilien (z. B. KĂŒrbisgewĂ€chse, WalnussgewĂ€chse) Raffinosen.
Abbau und Verwertung
FĂŒr den Saccharose-Abbau in den Zielgeweben gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
In Wachstumszonen wie Spross- und Wurzelspitze (Meristeme) wird Saccharose aus dem Phloem symplasmatisch durch Plasmodesmata transportiert. In den Zellen wird sie in Umkehr der Synthesereaktion durch das Enzym Saccharose-Synthase mit UDP zu UDP-Glucose und Fructose gespalten. Die beiden Hexosen können zu Glucose-6-P umgeformt und z. B. zur Energiegewinnung in die Glycolyse eingefĂŒhrt werden.
In Speichergeweben wird Saccharose apoplastisch aus dem Phloem zu den Zielzellen transportiert. Sie kann durch aktiven Transport in die Zelle aufgenommen werden und dort von der Saccharose-Synthase abgebaut werden. Der GroĂteil wird jedoch in der Zellwand von Invertasen in Glucose und Fructose gespalten. Die beiden Monosaccharide können durch Symporter von der Zelle aufgenommen werden, wo sie als Glucose-6-P in den Chloroplasten transportiert und zur Synthese von SpeicherstĂ€rke verwendet werden.
Eigenschaften
Chemische Eigenschaften
Die Saccharose gehört wie andere Zuckerarten zu den Kohlenhydraten. Sie ist ein Disaccharid (Zweifachzucker). Saccharose entsteht durch Kondensationsreaktion (mit Wasserabspaltung) aus je einem MolekĂŒl α-D-Glucose (Pyranoseform) und ÎČ-D-Fructose (Furanoseform). Diese beiden MolekĂŒle sind ĂŒber eine α,ÎČ-1,2-glycosidische Bindung miteinander verbunden (Glucose-α1-2 Fructose).
Saccharose ist ein nicht-reduzierendes Disaccharid. Nicht-reduzierende Disaccharide sind ĂŒber ihre beiden anomeren C-Atome O-glycosidisch miteinander verknĂŒpft, ihre chemische Bezeichnung endet mit -sid. Dies bedeutet, dass im Saccharose-MolekĂŒl die beiden Komponenten so miteinander verbunden vorliegen, dass keine Aldehydgruppe unter Ringöffnung (weder vom Glucose- noch vom Fructose-MolekĂŒl) gebildet werden kann. Diese nicht-reduzierenden Atomgruppierungen nennt man Acetale. Acetale sind im Gegensatz zu Halbacetalen vergleichsweise stabil in basischem und neutralem Milieu.
Saccharose zeigt daher bei der stark alkalischen Fehling-Probe eine negative Nachweisreaktion. Bei der Seliwanoff-Probe reagiert Saccharose positiv.cite-ref-7[7]
In saurer Lösung (z. B. im Magen) oder durch das Enzym Invertase wird das Dimer Saccharose in die Monomere Glucose und Fructose gespalten. Dabei Ă€ndert sich der mit einem Polarimeter beobachtbare spezifische Drehwinkel. Dieses PhĂ€nomen nennt man Mutarotation. Die Ănderung des Drehwinkels wird als Inversion bezeichnet, das dabei entstehende Zuckergemisch nennt man Invertzucker.
Physikalische Eigenschaften
Erhitzung und Verbrennung
Beim Erhitzen von Saccharose auf 185 °C schmilzt sie und bildet unter Teilzersetzung und Oxidation eine braun werdende glasartige Schmelze (Karamell).
Die spezifische WÀrmekapazitÀt von Saccharose betrÀgt etwa 1,24 kJ / (kg K).cite-ref-8[8]
Wasserlöslichkeit
Saccharose ist in Wasser sehr gut löslich, dabei ist eine erhebliche Volumenzunahme zu beobachten. Die Löslichkeit ist, wie bei den meisten Feststoffen, temperaturabhÀngig:
| Temperatur in °C | Ï Saccharose / % | g Saccharose / kg Wasser | Dichte in g / cmÂł |
|---|---|---|---|
| 0 0 | 64,18 | 1792 | 1,31490 |
| 0 5 | 64,88 | 1847 | 1,31920 |
| 10 | 65,58 | 1905 | 1,32353 |
| 15 | 66,33 | 1970 | 1,32804 |
| 20 | 67,09 | 2039 | 1,33272 |
| 25 | 67,89 | 2114 | 1,33768 |
| 30 | 68,70 | 2195 | 1,34273 |
| 35 | 69,55 | 2284 | 1,34805 |
| 40 | 70,42 | 2381 | 1,35353 |
| 45 | 71,32 | 2487 | 1,35923 |
| 50 | 72,25 | 2604 | 1,36515 |
| 55 | 73,20 | 2731 | 1,37124 |
| 60 | 74,18 | 2873 | 1,37755 |
| 65 | 75,18 | 3029 | 1,38404 |
| 70 | 76,22 | 3205 | 1,39083 |
| 75 | 77,27 | 3399 | 1,39772 |
| 80 | 78,36 | 3621 | 1,40493 |
| 85 | 79,46 | 3868 | 1,41225 |
| 90 | 80,61 | 4157 | 1,41996 |
| 95 | 81,77 | 4486 | 1,42778 |
| 100 | 82,97 | 4872 | 1,43594 |
Bei 20 °C erhĂ€lt man eine Lösung mit 67 % Massenanteil (Ï) (Dichte 1,33 kg/l), bei 100 °C dagegen eine 83 gew.-prozentige gesĂ€ttigte Lösung mit 83 % Massenanteil (Ï) (Dichte 1,44 kg/l), die beim AbkĂŒhlen jedoch keine Kristalle mehr ausscheidet (gehinderte Kristallisation). Per Definition ist es damit eine unterkĂŒhlte FlĂŒssigkeit. Es ist auch ohne groĂen Aufwand möglich, den Stoff in den amorphen glasartigen Zustand zu ĂŒberbringen. Als Grundlage dient z. B. ein halbes Kilogramm Zucker, der in 100 ml kochendem Wasser gelöst wird. Als dĂŒnne Schicht in eine rechteckige Schale gegossen, deren Boden mit antihaftbeschichtetem Papier ausgelegt ist, ergibt das nach Erkalten eine âGlasscheibeâ.
Auch in technologischer Hinsicht verhalten sich amorphe Zucker anders als kristalline (KomprimierfÀhigkeit, OberflÀcheneigenschaften).cite-ref-10[10]
Eine Lösung mit 60 % Massenanteil (Ï) siedet bei 105 °C, eine Lösung mit 80 % Massenanteil (Ï) bei 113 °C und eine Lösung mit 90 % Massenanteil (Ï) bei 132 °C. (Letztere Werte entnommen aus dem Phasendiagramm von Saccharose und Wasser bei 100 kPa.)
Drehung von polarisiertem Licht
Saccharose ist chiral und daher optisch aktiv: In wĂ€ssriger Lösung dreht Saccharose polarisiertes Licht im Uhrzeigersinn (spezifischer Drehwinkel α = +66,5°·ml·dmâ1·gâ1cite-ref-11[11]). Durch Spaltung von Saccharose entsteht ein Gemisch (Invertzucker), das halb aus Glucose und halb aus Fructose besteht. Diese Mischung dreht polarisiertes Licht gegen den Uhrzeigersinn (spezifischer Drehwinkel α = â20°·ml·dmâ1·gâ1), man beobachtet also eine Umkehrung der Drehungsrichtung (âInversionâ); das 1:1-Gemisch aus Fructose und Glucose wird daher auch als Invertzucker bezeichnet.cite-ref-12[12]
Analytik
Die zuverlĂ€ssige qualitative und quantitative Bestimmung der Saccharose gelingt nach angemessener Probenvorbereitung in Urin und Blutplasma durch Kopplung der HochleistungsflĂŒssigkeitschromatographie mit der Massenspektrometrie.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Zur Bestimmung in pflanzlichem Material kann auch die Kopplung der Gaschromatographie mit der Massenspektrometrie eingesetzt werden. Dabei werden die zu bestimmenden Zucker in flĂŒchtige Trimethylsilylderivate umgewandelt.cite-ref-15[15]
SĂŒĂkraft
Die SĂŒĂkraft ist eine dimensionslose GröĂe, welche die relative SĂŒĂe eines Stoffes angibt. Die Werte der SĂŒĂkraft beziehen sich dabei auf Saccharose, welcher eine SĂŒĂkraft von 1 zugeordnet wird.cite-ref-roempps-16-0[16] Die SĂŒĂkraft dient einem halbquantitativen Vergleich insbesondere zu anderen natĂŒrlichen oder kĂŒnstlichen SĂŒĂungsmitteln. SĂŒĂungsmittel können eine mehrere hundert- oder tausendfache SĂŒĂkraft gegenĂŒber Saccharose aufweisen. Ein Derivat der Saccharose, D-(+)-Saccharoseoctaacetat, gehört zu den bittersten bekannten Verbindungen.
Verwendung von Zucker als Lebensmittel
â
Hauptartikel
:
Zucker
Saccharose wird traditionell in vielfÀltiger Form als Lebensmittel und Lebensmittelzusatz verwendet.
| Nahrungsmittel | Gesamtkohlenhydrate inkl. Ballaststoffe | Gesamtzucker | Fructose | Glucose | Saccharose | Fructose/ Glucose VerhÀltnis | Saccharose in % des Gesamtzuckers |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| FrĂŒchte | | | | | | | |
| Apfel | 13,8 | 10,4 | 5,9 | 2,4 | 2,1 | 2,0 | 19,9 |
| Aprikose | 11,1 | 9,2 | 0,9 | 2,4 | 5,9 | 0,7 | 63,5 |
| Banane | 22,8 | 12,2 | 4,9 | 5,0 | 2,4 | 1,0 | 20,0 |
| Feige , getrocknet | 63,9 | 47,9 | 22,9 | 24,8 | 0,9 | 0,93 | 0,15 |
| Trauben | 18,1 | 15,5 | 8,1 | 7,2 | 0,2 | 1,1 | 1 |
| Orange | 12,5 | 8,5 | 2,25 | 2,0 | 4,3 | 1,1 | 50,4 |
| Pfirsich | 9,5 | 8,4 | 1,5 | 2,0 | 4,8 | 0,9 | 56,7 |
| Birne | 15,5 | 9,8 | 6,2 | 2,8 | 0,8 | 2,1 | 8,0 |
| Ananas | 13,1 | 9,9 | 2,1 | 1,7 | 6,0 | 1,1 | 60,8 |
| Pflaume | 11,4 | 9,9 | 3,1 | 5,1 | 1,6 | 0,66 | 16,2 |
| GemĂŒse | | | | | | | |
| Rote Beete | 9,6 | 6,8 | 0,1 | 0,1 | 6,5 | 1,0 | 96,2 |
| Karotte | 9,6 | 4,7 | 0,6 | 0,6 | 3,6 | 1,0 | 77 |
| Paprika | 6,0 | 4,2 | 2,3 | 1,9 | 0,0 | 1,2 | 0,0 |
| Zwiebel | 7,6 | 5,0 | 2,0 | 2,3 | 0,7 | 0,9 | 14,3 |
| SĂŒĂkartoffel | 20,1 | 4,2 | 0,7 | 1,0 | 2,5 | 0,9 | 60,3 |
| Yamswurzel | 27,9 | 0,5 | Spuren | Spuren | Spuren | â | Spuren |
| Zuckerrohr | | 13â18 | 0,2 â 1,0 | 0,2 â 1,0 | 11â16 | 1,0 | hoch |
| ZuckerrĂŒbe | | 17â18 | 0,1 â 0,5 | 0,1 â 0,5 | 16â17 | 1,0 | hoch |
| Getreide | | | | | | | |
| Mais | 19,0 | 6,2 | 1,9 | 3,4 | 0,9 | 0,61 | 15,0 |
Wirkung von Zuckerkonsum auf den Organismus
Bis zur industriellen Revolution im 19. Jahrhundert war reiner Zucker breiten Bevölkerungsschichten in Mitteleuropa kaum zugĂ€nglich. Zucker wurde dem Körper hauptsĂ€chlich beim Genuss von GemĂŒse und Obst sowie von Honig zugefĂŒhrt. Erst seit der ZĂŒchtung der ZuckerrĂŒbe um 1800 und dem Beginn der industriellen Raffination von Saccharose wurde der Organismus mit gröĂeren Mengen von Zucker konfrontiert.
Hoher Zuckerkonsum kann, vor allem wenn es sich um âfreienâ Zucker (englisch: free sugars) handelt â gemeint sind Mono- und Disaccharide, die den Lebensmitteln vom Hersteller, Koch oder Verbraucher zugesetzt werden, und natĂŒrlicherweise in Honig, Sirup und FruchtsĂ€ften enthaltener Zucker â, zu Ăbergewicht und damit zu einem erhöhten Krankheitsrisiko fĂŒr Diabetes mellitus fĂŒhren.
Studien von John Yudkin legen nahe, dass zwischen der Aufnahme von Zucker und der HĂ€ufigkeit von Herzinfarkten ein Zusammenhang besteht. Es wird diskutiert, ob Zucker die Entstehung von Krebs fördert und ob eine zuckerfreie Nahrung das Wachstum von Krebs behindern kann. Diese These hat einige AnhĂ€nger auch unter Ărzten, wird aktiv erforscht und es gibt Initiativen fĂŒr eine KrebsdiĂ€t, die auf zuckerfreier oder zuckerarmer ErnĂ€hrung basiert.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]
Fehlende oder ungenĂŒgende Zahnpflege nach dem Konsum von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln fĂŒhrt zur Bildung von Zahnkaries. Viele Zuckerarten können von Bakterien im Mund zu zahnschĂ€digenden SĂ€uren umgewandelt werden. Insbesondere wird Saccharose vom Bakterium Streptococcus mutans zu Dextranen verarbeitet, mit deren Hilfe diese sich besonders hartnĂ€ckig an ZĂ€hne heften können.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, dass der sogenannte freie Zucker höchstens 10 % der tĂ€glichen menschlichen Energieaufnahme ausmachen sollte und idealerweise auf 5 % reduziert werden sollte.cite-ref-23[23]cite-ref-who-whog-24-0[24] Dies wird in Industriestaaten zumeist ĂŒberschritten.
Weblinks
Commons
: Saccharose
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Saccharose
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Einzelnachweise
cite-note-cosing-11. Eintrag zu SUCROSE in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 22. Mai 2020.
cite-note-gestis-22. Eintrag zu Saccharose in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 21. August 2015. (JavaScript erforderlich)
cite-note-roempp-33. Eintrag zu Saccharose. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 26. Mai 2014.
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